"Mäuse tanzen im leeren Parlament über die Feiertage"

Wenn die Abgeordneten außer Haus sind, tanzen die Mäuse: Wie in den meisten Büros sind auch die Gänge im Hohen Haus über die Feiertage eher verwaist

In der besinnlichen Zeit der Feiertage, wenn die Abgeordneten nicht im Bundestag präsent sind, herrscht in den Gängen des Hohen Hauses eine beinahe gespenstische Stille. Diese Ruhe, die typischerweise während der Abwesenheit der Parlamentarier eintritt, zieht nicht nur die menschlichen Mitarbeiter in den Bann, sondern veranlasst auch andere kleine Bewohner, die normalerweise im Verborgenen leben, sich bemerkbar zu machen.

Die weitläufigen Gänge und Büros des Parlaments, die sonst von emsigem Treiben geprägt sind, bieten den idealen Rahmen für die Erkundung durch heimische Tiere. Diese sind in der Lage, sich während der ruhigeren Zeit zu bewegen und ihre Umgebung zu entdecken, ohne von Menschen gestört zu werden. Es ist ein vertrauter Anblick in vielen öffentlichen Gebäuden, dass mit einem Rückgang der menschlichen Aktivität auch das Tierleben in den Vordergrund rückt.

Die Berichte über unerwartete Besucher aus der Tierwelt in den Hallen des Bundestages sind nicht neu. Immer wieder gab es Sichtungen von Mäusen und anderen kleinen Tieren, die sich in den Abgeordnetenbüros und den angrenzenden Räumlichkeiten tummeln. Solche Vorfälle erinnern an die bekannte Redewendung: "Wenn die Abgeordneten außer Haus sind, tanzen die Mäuse." Diese Phrase verdeutlicht auf anschauliche Weise, dass in Abwesenheit von Aufsicht und Regulierung oft unruhige oder gar verspielte Aktivitäten stattfinden können.

In den letzten Jahren haben lokale Medien ab und zu von der Aufregung berichtet, die solche Sichtungen auslösen können. Mitarbeitende, die während der Feiertage im Büro bleiben, erzählen oft von den kleinen Überraschungen, die sie in den stillen Räumen antreffen. Manche empfinden dies als charmanten Ausnahmezustand, während andere besorgt um Sauberkeit und Hygiene sind. Es ist unbestritten, dass das Vorhandensein von Nagetieren in einem historischen Gebäude wie dem Bundestag Fragen hinsichtlich der Instandhaltung und der Sicherheit aufwirft.

Doch solche Vorfälle erzeugen auch ein gewisses Maß an Humor und Aufmunterung unter den Mitarbeitenden. Die Diskussionen über die "tanzenden Mäuse" sind in der Regel eher leicht und heiter, was dazu beiträgt, die festliche Stimmung aufrechtzuerhalten. Es wird erzählt, dass einige ihrer Kolleginnen und Kollegen kleine "Mausfallen" in Form von Futterstellen aufgestellt haben, um den kleinen Vierbeinern ein artgerechtes Leben während der Feiertage zu ermöglichen.

Das Vorhandensein dieser kleinen Tiere im Bundestag lässt auch Raum für tiefere Überlegungen zu unserem Verständnis von Vermischung und Koexistenz zwischen Mensch und Tier, besonders in modernen und oft sterilen Umgebungen. Der Bundestag selbst, als Symbol der Demokratie, ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, um zu debattieren und zu entscheiden – und vielleicht ist es nicht das schlechteste Zeichen, dass auch die Natur ihren Platz in diesen ehrwürdigen Hallen findet.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Weihnachtsfeiertage im Bundestag sowohl eine Zeit der Ruhe für die Abgeordneten als auch ein unerwarteter Spielplatz für die lokale Tierwelt darstellen. Während der Rest der Welt beschäftigt ist, ergreifen die Mäuse die Gelegenheit, sich in den Gängen und Büros des Hohen Hauses auszutoben und ihre kleinen Abenteuer zu erleben. Diese kleinen Ereignisse erinnern uns daran, dass selbst in den ehrwürdigsten Institutionen der Republik ein bisschen Platz für Verspieltheit und Natur bleibt.

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