„Iran: Aufstand gegen das Mullah-Regime gescheitert“
Die Massendemonstrationen im Iran haben zu tragischen Verlusten geführt: Tausende von Toten sind die Folge des jüngsten Aufstands gegen das Mullah-Regime. Kurt Seinitz, ein Experte für diesen Bereich, analysiert die Gründe, warum dieser Aufstand, der als das schlimmste Massaker in der jüngeren Geschichte des Iran gilt, letztendlich gescheitert ist. Die brutalste Repression und die unbarmherzige Gewalt des Regimes bilden die Grundlage für die Unterdrückung der Proteste und der wütenden Bevölkerung.
Ein entscheidender Faktor für das Scheitern des Aufstands ist die Nutzung von Gewalt durch das Regime. Seinitz hebt hervor, dass das Mullah-Regime über eine Vielzahl von Werkzeugen verfügt, um seinen Machterhalt zu sichern. Dazu gehören sowohl militärische Gewalt als auch die Fähigkeit, die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen. Gewehrkugeln und andere Waffen werden gezielt eingesetzt, um Proteste zu unterdrücken und Dissens im Keim zu ersticken.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Berufung des Regimes auf ein „Gottesmandat“. Diese religiöse Legitimation verleiht den Machthabern eine zusätzliche Stärke, da sie sich auf göttliche autoritäre Rechtfertigungen stützen, um komplexe gewalttätige Maßnahmen zu rechtfertigen. Diese Strategie schafft eine tiefere Verbindung zwischen dem Regime und seinen Unterstützern sowie eine Erhöhung der Angst unter den Protestierenden.
Die Demonstrationen wurden von verschiedenen sozialen Schichten getragen, und die gesamte Breite der Bevölkerung war in den Aufstand involviert. Dennoch waren die Proteste nicht ausreichend organisiert oder koordiniert, was das Regime in die Lage versetzte, schnell und effizient zu reagieren. Seinitz argumentiert, dass eine fehlende klare Strategie und Führung die Protestbewegung geschwächt haben.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Massendemonstrationen im Iran durch eine Kombination aus brutaler Gewalt, einem stark gefestigten religiösen Machtanspruch und der Unfähigkeit der Protestierenden, sich zu vereinen und eine klare Strategie zu verfolgen, unterdrückt wurden. Der Aufstand scheiterte nicht nur aufgrund der Überlegenheit der militärischen Gewalt des Regimes, sondern auch durch das Versagen von Organisation und Führung der Protestierenden. Die Lehren aus diesem Massaker könnten für zukünftige Bewegungen im Iran und darüber hinaus von Bedeutung sein, um effektiver gegen autoritäre Regime vorzugehen.





