"Frederiksen warnt vor US-Plänen für Grönland"

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen sieht Grönland weiterhin durch US-Pläne zur Übernahme der Arktis-Insel bedroht

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen äußerte sich auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), die am Samstag, dem 18. Februar 2023, stattfand, besorgt über die Pläne der USA zur Übernahme von Grönland. Sie betonte, dass sie der Meinung sei, dass der Wunsch der US-amerikanischen Regierung, insbesondere unter der Führung von Präsident Donald Trump, nach wie vor existiere. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass Grönland als strategisch wichtiges Gebiet in der Arktis betrachtet wird, was durch das zunehmende Interesse der USA an der Region verdeutlicht wird.

Frederiksen warnte, dass der Druck, der auf Grönland ausgeübt werde, „völlig inakzeptabel“ sei. Sie hob hervor, dass die Gespräche über die Zukunft Grönlands und dessen Rolle in der internationalen Politik nicht unter dem Druck einer Übernahme oder Kolonialisierung stehen sollten. Grönland, das eine autonome Region innerhalb des Königreichs Dänemark ist, spielt eine entscheidende Rolle in geopolitischen Überlegungen, insbesondere aufgrund seiner reichen natürlichen Ressourcen und seiner strategischen Lage im Nordatlantik.

Die Besorgnis über die US-amerikanischen Ambitionen in der Arktis ist nicht neu, nachdem Trump 2019 öffentlich erklärte, dass er Grönland kaufen wolle, was von Frederiksen als „absurd“ zurückgewiesen wurde. Diese Äußerungen haben die Spannungen in der Region erhöht und Bedenken über eine mögliche militarisierte Präsenz der USA in der Arktis geweckt. Der Wettlauf um die Ressourcen und geopolitischen Vorzüge in der Arktis wird zunehmend intensiver, und Frederiksen betonte die Notwendigkeit einer verantwortungsvollen und respektvollen Diplomatie, um die Interessen Grönlands und der indigenen Bevölkerung zu wahren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen die fortdauernde Bedrohung durch die US-amerikanischen Pläne für Grönland thematisierte und die aktuellen geopolitischen Spannungen in der Arktis kritisch beleuchtete. Ihr Appell an die internationale Gemeinschaft zielt darauf ab, die Souveränität Grönlands zu respektieren und einen Dialog zu führen, der auf Vertrauen und Zusammenarbeit basiert, anstatt auf Druck und Machthunger.

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