"Ingrid Staubmanns letztes Engagement in Guatemala"

Seit 40 Jahren gibt es in der Pfarre Graz-Münzgraben den Guatemala-Kreis, der sich für benachteiligte Jugendliche in dem zentralamerikanischen Land engagiert

Seit vier Jahrzehnten setzt sich der Guatemala-Kreis in der Pfarre Graz-Münzgraben für benachteiligte Jugendliche in Guatemala ein. Diese Initiative hat das Ziel, eine positive Veränderung im Leben der Jugendlichen zu bewirken und ihnen durch verschiedene Projekte und Hilfen eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Der Guatemala-Kreis hat zahlreichen Jugendlichen geholfen, ihre Lebensumstände zu verbessern und Zugang zu Bildung und anderen wichtigen Ressourcen zu erhalten.

Eine der Herzstücke dieser Bewegung ist Ingrid Staubmann, die seit der Gründung des Guatemala-Kreises vor 40 Jahren maßgeblich beteiligt ist. Nun, im Alter von 84 Jahren, engagiert sie sich auch in diesem Jahr wieder für die gute Sache. In den kommenden fünf Wochen wird Ingrid direkt vor Ort in Guatemala aktiv sein. Dies wird die 19. Reise sein, die sie im Rahmen des Guatemala-Kreises unternimmt, und möglicherweise die letzte, da sie an einer Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt steht.

Ingrid Staubmann ist ein herausragendes Beispiel für den unermüdlichen Einsatz von Freiwilligen, die ihre Zeit und Ressourcen investieren, um benachteiligte Gruppen zu unterstützen. Ihre Hingabe und Leidenschaft haben nicht nur den Jugendlichen in Guatemala zugutegekommen, sondern auch unzählige Menschen in ihrer Heimat inspiriert. Ingrid glaubt fest daran, dass jeder Einzelne einen Unterschied machen kann, und vermittelt diesen Glauben auch an die jungen Menschen, mit denen sie arbeitet.

Die Projekte des Guatemala-Kreises umfassen unter anderem Bildungsangebote, berufliche Weiterbildung und Unterstützung in akuten Notsituationen. Der Kreis hat in der Vergangenheit nachhaltige Lösungen für die Probleme der Jugendlichen entwickelt und ihnen die Möglichkeit gegeben, eine eigene Stimme zu finden. Ingrid und ihr Team sind bestrebt, Empowerment zu fördern und ihnen zu helfen, ihre Träume zu verwirklichen.

Für Ingrid Staubmann bedeutet ihr Engagement mehr als nur eine Pflicht oder eine berufliche Aufgabe; es ist eine Herzensangelegenheit. Sie hat im Laufe der Jahre viele Freundschaften geschlossen und eine starke Bindung zu den Menschen in Guatemala aufgebaut. Bei jedem Besuch strebt sie danach, direkt mit den Jugendlichen zu arbeiten, ihre Geschichten zu hören und ihre Bedürfnisse zu verstehen.

Mit ihrer letzten möglichen Reise steht Ingrid vor einer emotionalen Herausforderung. Sie reflektiert über die Veränderungen, die sie im Laufe der Jahre erlebt hat, und die vielen Leben, die sie berührt hat. Ihre Hoffnung ist es, dass die Arbeit des Guatemala-Kreises auch ohne ihr persönliches Engagement weitergeht und dass die kommenden Generationen genauso leidenschaftlich für die Sache kämpfen werden.

Ingrid Staubmann wird immer in den Herzen der Menschen weiterleben, die sie inspiriert hat, und ihr Vermächtnis wird durch die Fortsetzung der wichtigen Arbeit des Guatemala-Kreises bestehen bleiben. Ihr Engagement hat nicht nur den Jugendlichen in Guatemala geholfen, sondern auch das Bewusstsein und die Solidarität in ihrer eigenen Community gestärkt.

Read Previous

"Nach Brandkatastrophe: Spenden für die Opfer"

Read Next

Cees Nooteboom verstorben: Ein Europäer geht davon