„Hattmannsdorfer: Zollkrieg schadet allen!“

Wolfgang Hattmannsdorfer hat die internationale Handelspolitik der USA scharf kritisiert

Wolfgang Hattmannsdorfer, der Wirtschaftsminister der Österreichischen Volkspartei (ÖVP), hat in einer aktuellen Stellungnahme die internationale Handelspolitik der Vereinigten Staaten von Amerika scharf kritisiert. Dies geschah nach einem Treffen mit dem US-Botschafter Arthur Fisher am Montag. Hattmannsdorfer äußerte sich besorgt über die steigenden Spannungen im internationalen Handel und die negativen Auswirkungen, die ein Zollkrieg auf die globalen Märkte haben kann.

Der Minister stellte klar, dass ein Zollkrieg niemandem zugutekommt. Seiner Meinung nach führt das Erhöhen von Zöllen und Handelshemmnissen nur zu Nachteilen für alle beteiligten Länder. Diese Art von Handelspolitik könnte nicht nur die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den USA und Österreich belasten, sondern auch die gesamte europäische Wirtschaft destabilisieren.

Hattmannsdorfer betonte die Wichtigkeit einer offenen und fairen Handelspolitik, die auf Kooperation und Dialog basiert. Er wies darauf hin, dass Länder vielmehr zusammenarbeiten sollten, um gemeinsame Herausforderungen zu bewältigen, anstatt in einen Wettlauf um Zölle und Handelsbeschränkungen zu verfallen. Dies sei insbesondere in einer Zeit, in der die Weltwirtschaft ohnehin unter Druck steht, von entscheidender Bedeutung.

Das Treffen zwischen Hattmannsdorfer und Botschafter Fisher war der erste Schritt, um konstruktive Gespräche über die Handelsbeziehungen zwischen Österreich und den USA zu führen. Hattmannsdorfer äußerte die Hoffnung, dass ein Dialog zwischen den beiden Ländern fortgesetzt werden kann, um mögliche Konflikte zu vermeiden und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu stärken.

Die Bedeutung des internationalen Handels kann nicht überbewertet werden, insbesondere für kleine und mittlere Volkswirtschaften wie die Österreichs. Hattmannsdorfer erinnerte daran, dass Österreich stark vom Export abhängt und dass jede Form von protektionistischen Maßnahmen bis hin zu Handelskriegen ernste Konsequenzen für die heimische Wirtschaft haben kann.

Abschließend appellierte Hattmannsdorfer an alle beteiligten Staaten, ihre Differenzen auf diplomatischem Weg zu regeln und Förderprogramme für den Handel und die Investition in den Vordergrund zu stellen. Auf diese Weise könne ein stabilerer und gerechterer internationaler Handelsrahmen für alle geschaffen werden. Es bleibt abzuwarten, ob die Anliegen des österreichischen Wirtschaftsministers sowohl in den USA als auch auf globaler Ebene Gehör finden werden.

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