"Forderung nach niedrigeren Grenzwerten jetzt!"

Transitforum-Obmann Fritz Gurgiser und sein Team fordern von Umweltminister Norbert Totschnig, dass er die Grenzwerte für Stickstoffdioxid und Feinstaub senkt – jetzt und nicht erst 2030

Der Transitforum-Obmann Fritz Gurgiser hat in einer aktuellen Stellungnahme von Umweltminister Norbert Totschnig gefordert, dass die Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) und Feinstaub (PM) sofort gesenkt werden müssen. Die Aufforderung erfolgt vor dem Hintergrund der sich stetig verschärfenden Luftverschmutzung in den Städten und der damit verbundenen gesundheitlichen Risiken für die Bevölkerung.

Gurgiser und sein Team betonen, dass die aktuellen Grenzwerte nicht mehr zeitgemäß sind und dringend überarbeitet werden müssen. Der Umweltschutz habe höchste Priorität, und eine Senkung der Grenzwerte sei eine essentielle Maßnahme, um die Lebensqualität der Menschen in den betroffenen Gebieten zu verbessern. Dies gilt vor allem für städtische Ballungsräume, in denen die Umweltbelastung besonders hoch ist.

Die geforderte sofortige Anpassung der Grenzwerte steht im Gegensatz zu den bestehenden Plänen des Ministeriums, die eine Überprüfung und mögliche Anpassung erst für das Jahr 2030 vorgesehen haben. Gurgiser kritisiert diese Verzögerung als unzureichend und fordert stattdessen ein schnelles Handeln. „Warten bis 2030 ist keine Option, wir müssen jetzt tätig werden“, erklärt Gurgiser in seinem Statement.

Die gesundheitlichen Auswirkungen von zu hohen Konzentrationen von Stickstoffdioxid und Feinstaub sind mittlerweile umfassend dokumentiert. Studien zeigen, dass diese Schadstoffe Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und zahlreiche andere Gesundheitsprobleme verursachen können. Insbesondere vulnerable Gruppen, wie Kinder und Senioren, sind von den negativen Auswirkungen stärker betroffen.

Gurgiser fordert daher nicht nur die Senkung der Grenzwerte, sondern auch eine umfassende Aufklärung der Bevölkerung über die Gefahren von Luftverschmutzung. Zudem sollten laut ihm Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität umgesetzt werden, wie die Förderung des öffentlichen Verkehrs und die Unterstützung nachhaltiger Mobilitätslösungen.

Der Druck auf die Politik wächst, da immer mehr Bürgerinnen und Bürger gesundheitliche Beeinträchtigungen aufgrund der Luftverschmutzung beklagen. Die Initiative von Gurgiser und seinem Team könnte somit einen entscheidenden Impuls dafür geben, dass die notwendigen Änderungen schnellstens umgesetzt werden und die Umweltpolitik in Österreich einen Kurswechsel vollzieht. Der Schutz der Umwelt und der Gesundheit der Bevölkerung muss Vorrang haben, um zukünftige Generationen nicht zu gefährden.

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